Johanne Modder (SPD): Landkreis Leer erhält 1.707.206,11 Euro zur Verbesserung der Qualität in Kindertagesstätten

 
 

Die SPD-geführte Landesregierung verbessert weiter die frühkindliche Bildung in den Kindertagesstätten im Landkreis Leer. Die Mittel stammen aus der Bund-Länder-Vereinbarung. Danach werden in den Jahren 2017 und 2018 rund 120 Mio. Euro aus den Integrationsmittel zur Verfügung gestellt.
Da die Integration, die Sprachförderung und Investitionen in die Steigerung der Qualität eine Daueraufgabe sind, hat die Rot-Grüne Landesregierung beschlossen, diese Mittel zu verstetigen.

 

Der Landkreis erhält für die Jahre 2017 und 2018 insgesamt 1.707.206,11 Euro, um die Kindertagesstätten in der Region mit zusätzlichem Kita-Personal noch besser ausstatten zu können. Das Geld soll für die Beschäftigung zusätzlicher Fach- und Betreuungskräfte in Gruppen für Kinder von 3-6 Jahren verwendet werden und schließt auch Qualifizierungskurse ein.

„Das ist eine gute Nachricht für alle Eltern und Kinder und die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kindertagesstätten: Die Kinder profitieren durch einen besseren Betreuungsschlüssel in den Einrichtungen, das Personal wird entlastet und kann sich intensiver um alle Kinder kümmern“, begrüßt die SPD-Landtagsabgeordnete Johanne Modder aus Bunde die Zuteilung der Geldmittel von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD).

Für das Jahr 2017 könnten 853.988,17 Euro zusätzlich an den Landkreis für mehr Personal in Kindertagesstätten ausgezahlt werden, für das Jahr 2018 weitere 853.217,95 Euro. „Diese Mittel werden auch in den kommenden Jahren fließen. Gesichert ist die zusätzliche finanzielle Hilfe in dieser Höhe für mehr Personal mindestens bis zum Jahr 2021“, betont die SPD-Landtagsabgeordnete Johanne Modder.

Der Landkreis Leer kann als örtlicher Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe mit den weiteren Zuschüssen der SPD-geführten Landesregierung zusätzliche Kita-Fachkräfte wie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher oder auch sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten einstellen. Nach Antragstellung erhalten die Träger der Kinder- und Jugendhilfe direkt den Zuwendungsbescheid für die Jahre 2017 und 2018. Die Mittel können dann nach Bedarf abgerufen werden.

„Überall dort, wo kurzfristig keine Fachkräfte verfügbar sind, hat der Landkreis auch die Möglichkeit, nicht einschlägig qualifizierte Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger zu beschäftigen. Diese können pädagogisch nachqualifiziert werden. So ist gesichert, dass die personelle Verstärkung schnell und unbürokratisch die Arbeit aufnehmen kann“, erklärt Johanne Modder.

Insbesondere Einrichtungen, in denen viele Kinder betreut werden, die aufgrund ihrer Herkunft kein oder nur wenig Deutsch können, sollen mit den zusätzlichen Mitteln personell verstärkt und damit bei der Integration und Sprachförderung unterstützt werden. Johanne Modder: „Regelkräfte, die schon heute in den Kindertagesstätten arbeiten, werden dadurch weiter entlastet. So sorgt die SPD-geführte Landesregierung dafür, dass Fachkräfte sich intensiver als vorher für die frühkindliche Bildung der Mädchen und Jungen in den Kindergartengruppen engagieren können.“

 
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