Johanne Modder (SPD): Das Land investiert insgesamt rund 1,3 Milliarden in Krankenhäuser – Einrichtungen aus der Region profitieren vom Sonderinvestitionsprogramm

 
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Der Krankenhaus-Planungsausschuss hat sich auf umfangreiche Investitionen des Landes in die niedersächsischen Krankenhäuser geeinigt. Davon profitieren auch zwei Einrichtungen vor Ort, wie Johanne Modder (Bunde), Vorsitzende der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, mitteilt.

 

Bereits vom Planungsausschuss geprüft und ausgewählt wurde ein Projekt am Marienhospital Papenburg-Aschendorf. Dort sollen in die Zentrale Notaufnahme und einen Links-Herz-Katheter-Messplatz 6,3 Millionen Euro investiert werden. Das Projekt ist bereits von der Oberfinanzdirektion durchgeprüft und kann starten.

Vom Planungsausschuss vorausgewählt wurde eine Baumaßnahme am Borromäus-Hospital in Leer. Hier sollen für den Neubau einer Intensivstation 17,95 Millionen Euro eingesetzt werden. Für dieses Projekt ist allerdings die Prüfung der förderfähigen Kosten noch nicht abgeschlossen.

Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt, die die Sitzung des Krankenhaus-Planungsausschusses leitete, erklärte am heutigen Donnerstag: „Das Land stellt in den Jahren 2016 bis 2020 insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro für Modernisierungen und Baumaßnahmen an Niedersachsens Kliniken bereit, hinzu kommt eine Pauschalförderung von einer halben Milliarde Euro. Wir können so eine hochwertige flächendeckende medizinische Versorgung sicherstellen – gerade auch im ländlichen Raum.“ Somit gelinge es dieser Regierung, den im letzten Jahrzehnt aufgelaufenen Investitionsstau an Niedersachsens Kliniken nachhaltig abzubauen.

Auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Johanne Modder zeigte sich erfreut über die Entscheidungen des Krankenhaus-Planungsausschuss. „Durch die flächendeckenden Investitionen wird der ländliche Raum gestärkt und die Botschaft ‚Gut versorgt in Niedersachsen‘ mit Leben erfüllt“.

Zur Finanzierung

Die konkreten Krankenhaus-Projekte, zu denen auch die Baumaßnahmen in Papenburg und Leer gehören, haben einen Gesamt-Förderumfang von 640 Millionen Euro. Die rund 1,3 Milliarden Euro, die das Land von 2016 bis 2020 für Krankenhausinvestitionen bereitstellt, setzen sich wie folgt zusammen: Circa 600 Millionen Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm plus 600 Millionen Euro aus der jährlichen Investitionsförderung des Landes für Krankenhäuser in Höhe von 120 Millionen Euro (fünf Jahre lang). Hinzu kommen circa 90 Millionen Euro aus dem Krankenhausstrukturfonds von Bund und Land.

 
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Hermann Töppe

am um 10:30 Uhr

 

Moin Johanne, hallo Cornelia! Das Thema Versorgung und Unterbringung kranker Mitbürger liegt mir ganz besonders am Herzen, insbesondere weil ich hier in Laatzen im AKK unmögliche hygenische Zustände auf den Kassenstationen vorfinde. Meine Bemühungen vor Ort kommen nicht so recht weiter, wahrscheinlich deshalb, weil das Thema wenig lustvoll ist und vergnügungsträchtige Ichveranstaltungen Vorrang haben.So habe ich von der Stadtverbandsvorsitzenden nicht einmal eine Antwort auf meine Eingabe erhalten.Ihr habt mit den Krankenhaussanierungsplan endlich den Mut aufgebracht, uns und hier insbesondere den vielen alten Mitbürgern. eine bessere Versorgung und Unterbringung zukommen zu lassen. Das wurde auch höchste Zeit und Euh ist Dank und Anerkennung gewiss. Leider ist das AKK von dieser "Erleuchtung" nicht betroffen. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass es an fachlichen Erkenntnissen mangelt. Das ist jedoch für den weiteren Verlauf nicht akzeptabel und muss zumindest in Teilen nachgebessert werden. Wenn hier nur halb so viel Getue erfolgt wie auf den Grbieten Integration, Unterrichtsstunden, Kitas, Elterngeld und im ganz negativen Sinne die Affären in und um VW, ginge es uns kranken Bürgern besser . Ich bin mir sicher, dass Ihr beide zusammen eine Wende und Besserung herbeiführen wollt und dieses Ziel auch nachhaltig verfolgt.Wir sind dann mir Matthias und Hauke eins , müssen aber mit einem klaren Wort bisherige Unzulänglichkeiten auf unteren Ebenen abräumen. Darum bitte ich Euch! Hermann mit nahezu 50 Mitgliedsjahren ein alter und erfahrener Genosse, der übrigens, liebe Johanne, in seiner aktiven Zeit an der Entwichlung unseres schönen Landes mitgewirkt hat. Herzliche Grüße an Euch!


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