Johanne Modder (SPD): Integrationsmoderatorinnen und -moderatoren nehmen Arbeit auf

 
 

Im Rahmen der Fachkräfteinitiative Niedersachsen stellt die Niedersächsische Landesregierung Mittel für Integrationsmoderatorinnen und –moderatoren zur Verfügung. Diese Moderatoren sollen Unternehmen in enger Abstimmung mit den zuständigen Arbeitsagenturen und Jobcentern und weiteren Partnern aus Wirtschaft, Wohlfahrt und Zivilgesellschaft bei der Ansprache von geflüchteten Menschen zur Nachwuchsgewinnung unterstützen.

 

Geflüchtete und Unternehmen sollen so zusammengebracht und über einen Zeitraum von zwei Jahren bei der Integration im Betrieb begleitet werden.

Wie die Landtagsabgeordnete Johanne Modder in Hannover erfuhr, werden zukünftig auch in Papenburg und Leer Überbetriebliche Integrationsmoderatoren gefördert. „In den letzten Jahren sind viele Menschen auch in unsere Region gekommen. Der Großteil ist im ausbildungs- und erwerbsfähigen Alter. Trotzdem läuft die Integration in den Arbeitsmarkt aus den unterschiedlichsten Gründen nicht immer reibungslos. Sowohl arbeitssuchende Geflüchtete als auch Unternehmen brauchen deshalb Hilfe. Und genau hier setzt das Modell der Landesregierung an“, so Modder. Kompetente Begleiterinnen und Begleiter würden zukünftig Unternehmen und Geflüchteten vor Ort bei der Arbeitsmarktintegration – sei es bei Behördenangelegenheiten, bei Fragen zum Berufsschulbesuch, zur Sprachvermittlung, Mobilität oder anderer Themen unterstützen. „Ich freuen mich, dass auch wir als Region von diesem Angebot der Landesregierung profitieren“

Die Landesregierung fördert die Integrationsmoderation niedersachsenweit mit insgesamt drei Millionen Euro. Zu den geförderten Projektträgern gehören auch die LeeWerk-WISA gGmbH aus Leer und der HÖV e.V aus Papenburg.

 
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