Modder und Osterloh: SPD-Fraktion fordert für VW Zukunftspakt, Jobgarantie und Standortsicherung

 
 

Die SPD-Landtagsfraktion hat heute in Braunschweig in Anwesenheit des VW-Konzernbetriebsratsvorsitzenden Bernd Osterloh eine Resolution zur Zukunft des Unternehmens verabschiedet: „Volkswagen braucht nach der Diskussion um die Abgasaffäre einen tragfähigen Zukunftspakt. Wir fordern die Standortsicherung mit den dazu notwendigen Zukunftsinvestitionen und Sicherung der Arbeitsplätze für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern“, erklärt dazu die SPD-Fraktionsvorsitzende Johanne Modder.

 

Mit der Resolution reagiert die SPD-Landtagsfraktion auch auf die aus ihrer Sicht unverantwortlichen Angriffe interessierter Kreise auf die bewährte und beispielhafte Mitbestimmung im VW-Konzern. Modder: „Diese Mitbestimmung hat die erfolgreiche Entwicklung und die herausragende Ertragskraft des VW-Konzerns erst möglich gemacht. Wir haben bei VW eine engagierte Belegschaft in einem starken Mobilitätskonzern. Die Beschäftigten dürfen nicht die Zeche für den Diesel-Skandal zahlen.“

„Deshalb bekennen wir uns auch ausdrücklich zum Engagement des Landes Niedersachsen als wichtiger Anteilseigner am VW-Konzern. Die im VW-Gesetz festgelegte Verantwortung des Landes für den Konzern und seine Beschäftigten“, betont die SPD-Fraktionsvorsitzende. „Daran gibt es keinen Zweifel.“

Bernd Osterloh, Konzern-Betriebsratsvorsitzender bei VW, erklärt: „Die Resolution der SPD-Landtagsfraktion ist in diesen Tagen ein starkes Signal der Solidarität zwischen Sozialdemokratie und VW-Belegschaft. Dafür dankt der Betriebsrat den Abgeordneten der Fraktion ausdrücklich. Wir brauchen jetzt eine klare Ausrichtung für die Zukunft, neue Ideen und gleichzeitig Kontinuität und Zuverlässigkeit, um den Konzern gemeinsam mit den Beschäftigten für die Herausforderungen, die vor uns liegen, weiterzuentwickeln.“

 
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