FSJ: Kultusministerium und Landessportbund wollen Zusammenarbeit neu regeln

 
 

SPD-Fraktionsvorsitzende Johanne Modder erfreut über Einigung

Das Niedersächsische Kultusministerium und der Landessportbund (LSB) Niedersachsen werden in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe die Ausgestaltung der vertraglichen Regelungen zum Einsatz von FSJ-lern der Sportvereine in Schulen ausarbeiten.

 

Das Niedersächsische Kultusministerium und der Landessportbund (LSB) Niedersachsen werden in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe die Ausgestaltung der vertraglichen Regelungen zum Einsatz von FSJ-lern der Sportvereine in Schulen ausarbeiten. Das haben die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Reinhard Rawe, Vorstandsvorsitzender des LSB, auf Vorschlag der gemeinsamen Arbeitsgruppenbesprechung unter Beteiligung des ASC Göttingen am 13. April 2016 vereinbart. 

Die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Johanne Modder (Bunde), freut sich über diese Einigung: „Die Sportvereine vor Ort spielen eine zentrale Rolle bei den Kooperationen der Schulen im außerunterrichtlichen Ganztag. Uns ist sehr daran gelegen, den hoch motivierten Sportvereinen auch in Zukunft ihr Engagement für die Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende. Dieser Einsatz von Freiwilligen in Schulen müsse jedoch rechtssicher und unter Berücksichtigung der Arbeitsmarktneutralität und des besonderen Charakters der Freiwilligendienste ausgestaltet werden.

Bis die Kooperationen neu geregelt sind, wird die bisherige Praxis zum Einsatz junger Menschen in Schulen, deren Einsatzstelle im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) ein Sportverein ist, aufrechterhalten. „Mit dieser Vereinbarung schaffen Kultusministerium und LSB Planungssicherheit für alle Beteiligten“, so Johanne Modder, die das FSJ als ein „hervorragendes Instrument zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und zur praktischen Umsetzung von bürgerschaftlichem Engagement“ schätzt.

 
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