Stephan Weil: „Wir wollen unsere Gesellschaft zusammenhalten“

 

Foto: SPD-Landesverband

 

Der Landesparteitag der SPD Niedersachsen steht im Zeichen von „Solidarität und Sicherheit“ – so lautet auch der Titel des Leitantrags. Integration, sozialer Zusammenhalt und eine gemeinsame Strategie für den Zuzug von Flüchtlingen Europas standen auch im Mittelpunkt der Rede des alten und neuen Landesvorsitzenden Stephan Weil (wiedergewählt mit 94,6 Prozent).

 

Der Landesparteitag der SPD Niedersachsen steht im Zeichen von „Solidarität und Sicherheit“ – so lautet auch der Titel des Leitantrags. Integration, sozialer Zusammenhalt und eine gemeinsame Strategie für den Zuzug von Flüchtlingen Europas standen auch im Mittelpunkt der Rede des alten und neuen Landesvorsitzenden Stephan Weil (wiedergewählt mit 94,6 Prozent).

Außerdem wählten die 200 Delegierten des SPD-Landesparteitags die weiteren Mitglieder im Landesvorstand. Generalsekretär Detlef Tanke erhielt bei seiner Wiederwahl 144 von 202 der Stimmen (82,8 Prozent).

Im ihrem Amt bestätigt wurden alle wieder angetretenen Stellvertreterinnen und Stellvertreter: die niedersächsische Wirtschaftsstaatsekretärin Daniela Behrens (87,4 Prozent), Landtagsabgeordnete Petra Emmerich-Kopatsch (72,7 Prozent), Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (94,9 Prozent) sowie die Vorsitzender der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag und Bezirksvorsitzende Weser-Ems Johanne Modder (93,9 Prozent). Neu in sein Amt gewählt wurde der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des SPD-Bezirks Hannover Ulrich Watermann (81,8 Prozent). Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Gabriele Lösekrug-Möller war nicht wieder angetreten.

Auch neu in ihr Amt als Schatzmeisterin wurde Hanna Naber mit 95,4 Prozent gewählt. Sie folgt auf Dieter Möhrmann, der nicht wieder zur Wahl antrat.

Als Beisitzerinnen und Beisitzer wurden in den Landesvorstand gewählt: Frauke Heiligenstadt, Knud Hendricks, Hauke Jagau, Christina Jantz-Herrmann, Andrea Kötter, Leonard Kuntscher, Laura Letter, Dirk-Ulrich Mende, Dr. Matthias Miersch, Siemtje Möller, Dr. Carola Reimann, Michael Rüter, Nilgün Sanli, Astrid Schlegel, Katja Schoner, Andrea Schröder-Ehlers, Jenna Schulte, Gerd-Ludwig Will und Bernd Wölbern.

Beim Landesparteitag in Braunschweig begrüßte die SPD-Niedersachsen auch Jean Asselborn, Luxemburgs Außenminister und Minister für Immigration und Asyl und Vizekanzlers und SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel. Beide gingen in ihren Reden auf die besondere Rolle Europas, die Situation der Flüchtlinge, die Notwendigkeiten der Integration und den sozialen Zusammenhalt ein.

Darauf setzte auch Stephan Weil in seiner Rede einen Schwerpunkt: „Wir sind Experten für gesellschaftlichen Zusammenhalt, und um nichts weniger geht es jetzt bei der Integration der Flüchtlinge.“

Der SPD-Landeschef machte deutlich, dass in den kommenden Jahren viel Arbeit vor allen Beteiligten liegen würde. Dabei steht für ihn die eine zugespitzte Frage im Mittelpunkt: „Wollen wir unsere Gesellschaft spalten oder zusammenhalten. Die Antwort der SPD ist eindeutig: Wir wollen unsere Gesellschaft zusammenhalten. Für uns ist nicht entscheidend, wo einer herkommt, sondern, wo er hin will. Und ich bin absolut sicher. So sieht das eine überragende Mehrheit in unserer Gesellschaft.“

Die Rede von Niedersachsens SPD-Landesvorsitzenden Stephan Weil finden Sie unter www.spdnds.de/aktuell/nachrichten/2016/369979.php sowie die Wahlergebnisse unter www.spdnds.de.

 
    Arbeit     Familie     Innen- und Rechtspolitik     Kommunalpolitik     Niedersachsen     Parteileben     Wirtschaft
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.