Unglück ummünzen in großen Wurf

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SPD-Abgeordnete Modder, Groote, Paschke und Saathoff: Zerstörte Brücke bei Weener schnell ersetzen / Forderung nach "Wunderline-Konferenz"

Ostfriesland. - Die Deutsche Bahn muss die Planung für einen Neubau der zerstörten Eisenbahnbrücke über die Ems bei Weener unverzüglich aufnehmen. Gleichzeitig muss das deutsch-niederländische Bahnprojekt "Wunderline" vorangetrieben werden.

 

Das fordern in einer gemeinsamen Erklärung die SPD-Bezirksvorsitzende Weser-Ems, MdL Johanne Modder, der SPD-Europaabgeordnete Matthias Groote und die SPD-Bundestagsabgeordneten Markus Paschke und Johann Saathoff.

Mit der "Wunderline" soll der Bahnverkehr zwischen Groningen, Leer, Oldenburg und Bremen deutlich verbessert werden. Die Niederlande wollen sich dafür sogar auf deutscher Seite in bedeutendem Umfang an den Kosten beteiligen.

Die vier ostfriesischen Abgeordneten verlangen, dass neben dem Brückenneubau über die Ems  auch der geplante Bau der Haltestellen Bunde und Ihrhove in Angriff genommen wird. Ihre Forderung: "Das Unglück an der Brücke muss jetzt in einen großen Wurf umgemünzt werden."

Sie setzen sich deshalb für eine "Wunderline-Konferenz“ ein, die dem Projekt den nötigen Schub verleiht. Teilnehmen sollen Vertreter der Bahn, des Landes Niedersachsen, der Provinz Groningen, des Landkreises Leer und der betroffenen Kommunen, der Kammern sowie Abgeordnete aus beiden Ländern.

Die "Wunderline" gilt als bedeutendes Infrastruktur-Vorhaben für den Nordwesten Deutschlands und den Norden der Niederlande.

 
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